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| Erfolgreiches Hapkido-Seminar
auf Gran Canaria |
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Am 10. Februar 2007 begrüßte
Großmeister Bang unsere aus Deutschland und
Ungarn angereiste Truppe auf dem Flughafen
von Gran Canaria. Nach dem Transfer ins Hotel
am Strand von Las Canteras wurde der verbleibende
Tag zum Ausruhen und Erkunden der Stadt genutzt.
Las Palmas, die Hauptstadt der Insel, feierte
Karneval, und nur zu gerne mischten wir uns
in das brasilianisch anmutende Treiben. |
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Am folgenden Sonntag sollte
der erste Unterricht mit Meister Bang in
seiner Sportschule in Telde stattfinden.
Er holte uns vom Hotel ab und nahm uns mit
in seine Sportschule, wo er uns während der
ersten Trainingseinheit zunächst einige Techniken
wiederholen ließ, um unseren Leistungsstand
zu überprüfen. Bei dieser Gelegenheit verpasste
er dem Reiseleiter gleich ein blaues Auge
– der Auftakt zu einer Woche harten, aber
erfolgreichen Trainings. |
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Am nächsten Morgen begaben
wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück
am Buffet an den Strand. Im sonnig warmen
Wetter waren wir wie gewöhnliche Touristen
in bequeme Hosen und T-Shirts gekleidet,
obwohl schnell klar wurde, wie wenig wir
mit den üblichen Touristen gemein hatten.
Am Strand aufgereiht und mit Blick auf die
glitzernden Wellen des Atlantik begannen
wir den Unterricht mit Tan-Jon-Atemübungen,
gefolgt von Partnerübungen. Entsprechend
des jeweiligen Wissensstandes teilte Meister
Bang uns in Gruppen auf und begann mit dem
Wiederholen der jeweiligen Grundtechniken.
Im Verlaufe der Woche ging Meister Bang verstärkt
auf die Bedürfnisse der Teilnehmer ein und
zeigte (Waffen-)Techniken jeweils für die
nächste Graduierung bis hinauf zu Techniken
für den 3. Dan. |
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Das abendliche Training fand
jedes Mal in der Sportschule Meister Bangs
in Telde statt. Gemeinsam mit seinen Schülern
standen wir für wenigstens zwei Stunden auf
der Matte. Das Training beinhaltete die gesamte
Bandbreite des Hapkido, also Tritt- und Schlagtechniken
sowie Hebel und Würfe, die wir zum Abschluss
des Unterrichts im Freikampf mit seinen Schülern
gleich ausprobieren durften. Dabei ging es
hart zur Sache, schließlich waren alle Techniken
erlaubt. Der Hinweis Meister Bangs, dass
es sich hierbei um einen „freundschaftlichen
Wettkampf“ handeln sollte, ging im allgemeinen
Lärm der Kampf- und Schmerzensschreie unter,
wenn er überhaupt jemanden interessiert hat. |
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Beim Freikampf wird die Schönheit
unseres Kampfsports schnell deutlich: Irgendwas
geht immer! Einen großen und schweren Gegner
versuche ich mit schnellen Schlägen und Tritten
zu treffen, einen Gegner mit schnellen Beintechniken
versuche ich am Bein festzuhalten und zu
werfen, damit der Kampf schließlich am Boden
weitergeht. Wir kämpften pro Abend jeweils
mit unterschiedlichen Partnern und wurden
dadurch gezwungen, uns schnell auf den jeweiligen
Gegner einzustellen und unsere ganz persönlichen
„Siegtechniken“ anzuwenden. Es hat nicht
immer ganz geklappt … |
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Schweißnass, erschöpft und
mit der einen oder anderen Blessur versehen
wurden wir nach dem Training von Meister
Bang und seinen Schülern ins Hotel gefahren,
wo wir – so ziemlich als die letzten Hotelgäste
– nach dem Duschen das Restaurant stürmten,
um kurz vor Schließung des Buffets noch etwas
Essen zu ergattern.
Das Hotel lag nur wenige Gehminuten vom Platz
„Santa Catalina“ entfernt, wo für die Karnevalsfeiern
eine große Tribüne und Zuschauerränge aufgebaut
worden waren. Nur einige Schritte weiter in
Richtung Hafen gab es zudem einen kleinen Vergnügungspark,
sodass einem am Abend nicht langweilig werden
musste. Als weiterer Anlaufpunkt erwies sich
im Verlauf der Woche außerdem das Einkaufszentrum
„El Muelle“: Von der auf dem Dach gelegenen
Freilichtkneipe hat man einen herrlichen Blick
auf die Stadt und ihren Hafen – der perfekte
Ort, um bei geisthaltigen Getränken und mal
mehr und mal weniger geistreichen Gesprächen
einen Tag voller Training, Strand und Sonne
ausklingen zu lassen. |
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Als
das Ende des Trainingslagers nahte, stimmten
alle Teilnehmer darin überein, dass die Reise
nach Gran Canaria sich in jeglicher Hinsicht
gelohnt hatte. Diejenigen, die Meister Bang
zuvor noch nicht persönlich kannten, lernten
ihn während unseres Aufenthalts als wahren
Meister der Kampfkunst Hapkido kennen, der
sein Wissen mit der richtigen Mischung aus
Disziplin, sportlicher Härte und einer gehörigen
Portion Humor an seine Schüler weitergibt.
Jeder von uns wurde seinem Können entsprechend
gefordert und konnte somit bereits bekannte
Techniken festigen und die neuen optimal
verinnerlichen. Und da neben der sportlichen
Weiterentwicklung auch die Stimmung unter
den Teilnehmern bis zum Schluss nicht nachgelassen
hatte, kann das Fazit unserer diesjährigen
Trainingsreise nur lauten: Gran Canaria,
wir kommen wieder! |
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komplette Bilder Album findet Ihr hier » |
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